Dat Elfenstudio
Lichtzentrum für Bewusst-Sein und Entfaltung

Schamanismus

Der Begriff Schamanismus stammt aus der tungusischen Sprache (Volk in Zentralasien), leitet sich ab von dem Wort "saman" und das bedeutet "wissend", "sehend", "mit Feuer und Hitze arbeiten".

Damit bezeichnen die Tungusen die Tätigkeit des Schamanen.

Ethnologen haben das Wort Schamanismus eingeführt und der Weltrat der Stammesvölker hat sich dieser Namensgebung angeschlossen.

Schamanismus ist eine uralte Praktik auf seelisch-geistiger Ebene, älter als jede bekannte Religion auf diesem Planeten. Höhlenmalereien zeigen häufig schamanische Rituale und archäologische Funde von Grabbeigaben beweisen, daß auch die Menschen der damaligen Zeit darüber wußten, daß der Tod lediglich ein Übergang ist. Der Schamane weiß, daß der Abschied aus der Welt der Lebenden als solcher nur den materiellen Körper betrifft, der ein "Kind der Erde" ist und bei ihr verbleibt. Die Seele ist unsterblich und kehrt nach dem Tod des Körpers mit allen gemachten Erfahrungen zurück ins Licht - in eine andere Ebene des ewigen Seins.

Der Schamane ist sich bewußt, daß der Körper sein irdisches Heim ist und dieser beseelt ist vom Großen Geist. Er hat kein Bild von sich selbst und identifiziert sich mit nichts - ist Alles und Nichts zugleich und orientiert sich an Spirit, der ihn führt. Im schamanischen Bewußtseinszustand ist das menschliche Ego nicht mehr existent.

Der Schamane ist in der Lage, zwischen den Welten zu reisen. Er ist sozusagen ein Mittler zwischen den Welten und arbeitet mit Energie.

Alles, was ist - und dazu gehört auch das, was einmal lebendig war, trägt den Großen Geist (Energie) in sich und ist miteinander über ein unvorstellbar riesiges energetisches Netzwerk verbunden - das sogenannte morphische Feld. Die Wissenschaft kann heutzutage diese Felder messen, d. h., ihre Existenz ist bewiesen.

Dieses Verbundensein ermöglicht es dem Schamanen, jederzeit und allerorts mit allem, was ist, Kontakt aufzunehmen, da er sich selbst als Teil von allem, was ist versteht. Er kann also mit Pflanzen, Tieren, Steinen, Elementen etc. genauso wie mit Menschen sprechen und sieht und versteht die Natur des Universums. Er ist Heiler, Priester, Sozialarbeiter und Mystiker in einem.

Schamanisches Wirken bietet ein grenzenloses Spektrum an Möglichkeiten, das wahrhaftige Sein im eigenen Innen zu entdecken und leben zu können, sich von Leid, alten Glaubenssätzen und Mustern zu befreien, unser Geburtsrecht einzufordern, frei und glücklich zu sein.

Schamanen gibt es überall auf der Welt und auch wenn Sitten und Gebräuche verschieden sind, so finden sich dennoch identische Erfahrungen im Hinblick auf die schamanische Arbeit - völlig egal, ob der Schamane in arktischen Gefilden, in der Mongolei oder in Südamerika praktiziert. Der rote Faden ist ein und derselbe.



Ich suche meinen stamm

Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen: Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen. Sie halten sich weder für heilig noch erleuchtet. Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.      

Sie sind keine Kinder mehr, wissen wohl was ihnen angetan worden ist, haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt, die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung ausgesprochen.

Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie klar und offen. Weil sie nicht mehr verdrängen müssen, sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung. Das Feuer brennt in ihrem Bauch!

Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die wilde Frau in sich   und haben keine Angst davor. Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich, prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und folgen ihrer eigenen Intuition.

Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der gleichen Ebene, achten und schätzen ihr "Anders"-Sein, konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.   

Leute meines Stammes gehen oft nach innen, um sich zu sammeln, Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen, sich wieder finden, falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.   

Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden. Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität. Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und können gut damit umgehen. Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.

Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.   

 

- Verfasser unbekannt  



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